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Rabindranath Tagore Biografie
7.5.1861 - 7.8.1941
Indischer Dichter, Philosoph, Maler
Rabindranath Tagore wurde am 7.5.1861 in Kalkutta geboren. Als Sohn des bengalischen brahmanischen Philosophen Debendranath Tagore verfasste er bereits von frühester Kindheit an Gedichte. 1878 erfolgte die Veröffentlichung seines ersten Gedichtbandes und er wurde zum Studium nach England geschickt. Nach seiner Rückkehr widmete er sich der Schriftstellerei und wurde zu einem der bedeutendsten Autoren Indiens. Für seine von ihm selbst ins Englische übersetzten 'Gesangsopfer' wurde er 1913 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.
Den Adelstitel, den er 1915 von König Georg V. erhielt, gab er vier Jahre später aus Protest gegen ein britisches Massaker in Amritsar wieder zurück. Ausser Gedichten, die in symbolischer Verschlüsselung Themen wie Liebe, Natur, Verehrung, Beziehung zwischen Gott und Mensch behandeln, schrieb Tagore Schauspiele, Romane, Erzählungen und Essays. Ausserdem widmete er sich der Komposition von Liedern und der Malerei.
Auf Vortragsreisen durch die ganze Welt warb er für eine Synthese der positiven Elemente östlichen und westlichen Denkens. Die letzten Jahre seines Lebens widmete Tagore der 1901 von ihm gegründeten, 1951 als Staatsuniversität anerkannten Schule in Shantiniketan.
Rabindranath Tagore starb am 7.8.1941 in Kalkutta.
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